Petkuser SV – KSV Sperenberg 2:3

PSV verpasst Pokal-Überraschung knapp!

 

Nach den Ligaduellen gegen Woltersdorf und Schönefeld stand vergangenen Sonntag die 2. Runde des Dahme/Fläming-Pokals auf dem Programm. Zu Gast war der Kreisoberligist aus Sperenberg, die ähnlich wie der PSV bislang 1 Sieg und 1 Pleite in der Liga verbuchten.

 

Die Startformation änderte sich im Vergleich zum zurückliegenden Aufeinandertreffen mit Schönefeld nur geringfügig. Die kurzfristigen Ausfälle in Person von Keeper Nier und Innenverteidiger Kempcke wurden durch Garn, bzw. Bosdorf kompensiert. Außerdem feierte Matthias Machel nach überstandener Verletzung sein Comeback.

 

Vom Anpfiff weg spielte die Elf vom Golm mit hohem Pressing und war darum bemüht die höherklassigen Gäste früh unter Druck zu setzen. Den ersten großen Aufreger verzeichneten dann aber die Sperenberger. Nach einem Abstimmungsfehler zwischen dem neugebildeten Innenverteidiger-Duo Janke-Bosdorf und Keeper Garn kam es zu einer guten Gelegenheit durch KSV-Angreifer Stefan Roch, dessen Heber jedoch per Aufsetzer über das Tor ging (10.). Ein paar Zeigerumdrehungen später zeigten sich dann aber auch die Gastgeber torgefährlich. Zunächst scheiterte Marius Dominick nach Steilpass von Boy am herauseilenden Keeper Post (16.), kurze Zeit später verpasste Selbiger eine gute Einschussgelegenheit nach starkem Pass von Galle freistehend (21.). Von einem Klassenunterschied war nichts zu sehen, auch wenn die Gäste insgesamt die vermeintlich besseren Möglichkeiten verzeichneten. So war der PSV in der 35. Minute, nach Abschluss von Roch, mit dem Querbalken im Bunde. Den letzten Akzent in Abschnitt 1 setzten dann jedoch die Blau-Weißen. Dominick bot sich, frei nach dem Motto „Alle guten Dinge sind 3“, eine weitere ordentliche Chance aus 16m, der Rechtschuss verfehlte das lange Eck jedoch knapp (41.). So ging es torlos in die Pause.

 

Nach dem Seitenwechsel sahen die anwesenden Zuschauer ein ähnliches Bild. Beide Teams standen defensiv weitestgehend kompakt und präsentierten sich ab und an angriffslustig, brauchten aber auch eine gewisse Anlaufzeit für klare Gelegenheiten. In der 62. Minute konnten sich die Gäste dann abermals auf Ihren Torjäger Stefan Roch verlassen, der nach einem Ballgewinn im 1 gg 1. auf 0:1 stellte. Wenig beeindruckt versuchte man seitens der Gastgeber eine schnelle Antwort zu finden, agierte im letzten Drittel aber oft zu unkonzentriert. Der nächste dicke Aufreger gehörte dann wiederum dem KSV. Nach einem Foul nahe der Sechszehnerkante (vermeintlich außerhalb des Strafraums), entschied Schiedsrichter Thomas Marufke auf Strafstoß. Den anschließenden Elfer durch Stefan Roch parierte PSV-Rückhalt Micha Garn aber stark und hielt seine Mannen so im Spiel (68.). Somit ließen auch weitere Tore zunächst auf sich warten und gleichbedeutend auf eine spannende Schlussphase hoffen. Und die hatte es in sich. Zunächst hatte der KSV Sperenberg Glück im Unglück und traf mit einer verunglückten Flanke aus 30m über den sichtlich überraschten Garn hinweg zum 0:2 (79., Dennis Furgol), ehe Robert Galle kurz darauf nach einem Eckball, per wuchtigem Kopfball aus Kurzdistanz, am gut reagierenden Steffen Post scheiterte (82.). Den längst verdienten PSV-Treffer besorgte dann aber nur 4 Minuten später Christian Hannig, der einen Freistoß direkt aus 18m verwandelte – 1:2 (86.). Anschließend riskierte man bei den Blau-Weißen, angesichts der geringen verbleiben Spielzeit, noch einmal alles und lief so leider kurz vor Schluss in den spielentscheidenden Konter – 1:3 (88., Stefan Roch). Resümierend betrachtet kann man jedoch auf die gezeigte Leistung im Ligaalltag aufbauen und sich schon am kommenden Sonntag in Zernsdorf rehabilitieren.

 
Tore:
0:1 Roch (62.)
0:2 Furgol (79.)
1:2 Hannig (FR, 86.)
1:3 Roch (88.)
 
So spielte der PSV:
Garn – Simm (46. Hinze), Bosdorf, Janke (78. Rudat), Andrick – Galle – Dominick, Machel (56. Fabig), Boy, Bartz – Hannig
 
Kommendes Wochenende:
Sonntag, 15:00 Uhr, Sportplatz Zernsdorf: Ligaspiel gegen den SV Zernsdorf.
 
Nur der PSV

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