Petkuser SV – SV Schönefeld 2:4

Toller Fight zahlt sich nicht aus, Schönefeld siegt knapp in Petkus!

 

Nach dem Auftakterfolg bei der SG Woltersdorf (4:2), empfing man am Fuß des Golm nun den Aufstiegsaspiranten aus Schönefeld. Die Randberliner feierten in der Vorwoche, ähnlich wie wir, einen 4:2 Heimerfolg gegen den Zellendorfer SV.

 

Personell musste man weiterhin auf Verteidiger Bosdorf (RN 12), sowie auf die Mittelfeldakteure Machel und Zabel verzichten. Dafür kehrte Außenverteidiger Andrick nach überstandener Verletzung zurück und rotierte prompt in die Startelf.

 

Die Anfangsminuten gestalteten sich ausgeglichen, wobei die Gäste die bessere Spielanlage aufwiesen und sich sicherer im Passspiel zeigten. Der erste große Aufreger dann nach knapp einer Viertelstunde. Rückkehrer Andrick ging im Strafraum robust zu Werke und traf SVS-Stürmer Dennis Meng leicht am Fuß – Elfmeter. Den anschließenden Strafstoß setzte Schönefelds Martin Pingel jedoch links neben das Gehäuse – Glück für den PSV – der nun besser ins Spiel kam, aber stets um Ordnung bemüht war. So war es ein kollektiver Blackout der den Schönefeldern dann doch die Führung bescherte. Nach einer Flanke von links standen gleich 4 SVS-Akteure fast komplett ungedeckt am Fünfmeterraum, wobei Christian Walter zur Führung einköpfte – 0:1 (21.). Es brauchte ein paar Minuten bis sich der Gastgeber schüttelte und selbst wieder die Initiative ergriff. Die beste Gelegenheit verzeichneten anschließend dann Bartz und Fabig, deren Schüsse in einer Doppelchance jedoch beide geblockt wurden (25.). Wiederum nur wenige Augenblicke später drang der agile Bartz von rechts in den Sechszehner ein, wurde klar gehalten, doch die Pfeife des Unparteiischen blieb diesmal stumm (28.). So dauerte es bis zur 36. Minute als Andrick bei einem Einwurf schnell schaltete und Boy bediente, der seinen Gegenspieler tunnelte und somit Fabig in Szene setzte, der den Ball anschließend aus 8m ins lange Eck schob – 1:1. Kurz vor dem Pausenpfiff leisteten sich die Gastgeber dann eine weitere Unkonzentriertheit. Auf der rechten Außenbahn spielte der SVS mit dem PSV Katz und Maus und es kam zum flachen Anspiel an die Fünfer-Kante, wo Elfer-Unglücksrabe Martin Pingel diesmal mit der Hacke sehenswert auf 1:2 stellte (45.). Danach war Pause.

 

Nach dem Seitenwechsel und mit dem eingewechselten Marius Dominick, der zunächst eine Pause bekam, brachte Trainer Wittan frischen Wind ins Offensivspiel. Der Defensivriegel um Andrick, Janke, Kempcke und Simm wirkte nun gefestigter und ermöglichte es so vermehrt zu eigenen guten Offensivaktionen zu kommen. Ein Einwurf brachte dann die erste Gelegenheit. Fabig warf den Ball weit in den SVS-Sechszehner, wo Boy (scheiterte im ersten Versuch aus spitzem Winkel an Keeper Lehmann) und Galle (verpasste den Abpraller in der Mitte knapp) den Ausgleich haarscharf verpassten (56.). Auf der Gegenseite zeigten sich auch die Schönefelder zu unkonzentriert vor dem Gehäuse und vergaben so 1-2 gute Gelegenheiten. Dies sollte sich rächen. In Minute 69 brachte Aaron Rudat einen Freistoß aus halblinker Position mit Schnitt vor das Tor, wo Boy zunächst per Kopf auf Fabig verlängerte. Dieser wiederum brachte den Ball von der Grundlinie zurück vor das Gehäuse, wo Boy begünstigt durch einen Abwehrschnitzer, gedankenschnell zum 2:2 einschob. Doch damit nicht genug. Nach einem Abschluss von Dominick, den SVS-Schlussmann Lehmann nicht festhalten konnte, spritze Hannig dazwischen, legte auf Rudat ab, der das vermeintliche 3:2 erzielte (74.). Der Treffer wurde jedoch nicht gegeben. Zum Unverständnis der Petkuser entschied Schiri Kühling auf Stürmerfoul. Das sollte der Anfang der Wende im Spiel sein. Zunächst konnte Maik Fabig noch für seinen, bereits geschlagenen, Keeper Nier, nach einer Ecke auf der Linie klären (78). Ehe sich in Minute 83. SVS-Akteur Meng auf links durchtankte und den, sich in stark abseitsverdächtiger Position befindlichen, Martin Pingel bediente, der auf 2:3 stellte. Auch hier zögerte Schiedsrichter Kühling zunächst mit einer endgültigen Entscheidung, gab aber letzendlich den Treffer. Die Elf vom Golm machte anschließend auf und hatte nur wenige Sekunden nach Wiederanpfiff Pech, als ein 20m-Abschluss von Boy, nach gelungener Kombination mit Dominick, knapp am linken Pfosten vorbeistrich (84.). So war es kurz vor Schluss noch Philipp Toboldt vorenthalten, nach einem Konter zum spielentscheidenden 2:4 zu treffen (89.).

 
Tore:

0:1 Walter (21.)
1:1 Fabig, Vorlage: Boy (36.)
1:2 Pingel (45.)
2:2 Boy, Vorlage: Fabig (67.)
2:3 Pingel (83.)
2:4 Toboldt (89.)
 
So spielte der PSV:

Nier – Simm, Kempcke, Janke, Andrick (75. Bosdorf) – Galle – Erpel (45. Dominick), Hannig, Boy, Bartz (55. Rudat) – Fabig
 
Kommendes Wochenende:

Sonntag, 15:00 Uhr, Sportplatz Petkus: Pokalspiel gegen KSV Sperenberg (Kreisoberliga D/F)

Wir hoffen wie immer auf zahlreiche Unterstützung und wollen für eine Überraschung sorgen!
 
Nur der PSV

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